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"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" - wo liegt die von Ludwig Uhland so melancholisch geschilderte Kapelle?

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Katholiken in Stuttgart. 200 Jahre Stadtpfarrkirche St. Eberhard

Termin:Dienstag, 27. September 2011, 15.00 Uhr
Führung: Egon Hopfenzitz, Stuttgart
Treffpunkt: St. Eberhard, Königstraße 7 (Eingang)
Kosten: 3,00 € pro Person

Mit der Weihe der St. Eberhardskirche am 1. Oktober 1811 wurde das erste katholische Gotteshaus seit der Reformation in der überwiegend evangelischen Landeshauptstadt eröffnet. Es verdankte seine Entstehung dem Religionsedikt von 1806, das den katholischen Untertanen die Kultusfreiheit zugestand. Der Bau hatte bereits 1808 mit dem Abbruch der evangelischen Kirche bei Schloss Solitude begonnen, die unter der Leitung von Nikolaus Thouret nach Stuttgart transloziert und mit verändertem Grundriss in der Königstraße wiederaufgebaut wurde.

1944 wurde die Kirche bei Luftangriffen völlig zerstört. Elf Jahre später konnte das von dem Architekten Hugo Schlösser auf dem ursprünglichen Grundstück wiederaufgebaute Gotteshaus durch Bischof Carl Joseph Leiprecht konsekriert werden. 1978 zur zweiten Bischofskirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart erhoben, erhielt die Konkathedrale in den Jahren 1991/92 nach Plänen von Bert Perlias seine heutige Gestalt.

In seiner Führung wird der ehemalige Kirchengemeinderat Egon Hopfenzitz die Anfänge der katholischen Gemeinde Stuttgarts unter den Herzögen des 18. Jahrhunderts und die Baugeschichte der Eberhardskirche erläutern. Ein Schwerpunkt wird auf der kunsthistorischen und liturgischen Betrachtung der markanten, aus Sandsteinquadern gefügten Fassade und der kostbaren Ausstattung des Innenraums und der Kapellen mit Mosaiken, Statuen und Bildern liegen.

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