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"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" - wo liegt die von Ludwig Uhland so melancholisch geschilderte Kapelle?

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"Lebens-Wandel". Wera Konstantinowna, Großfürstin von Russland, Herzogin von Württemberg

Termin:Donnerstag, 26. April 2012, 16.00 Uhr
Führung: Dr. Nicole Bickhoff, Stuttgart
Ort: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Foyer
Kosten: Führung frei

Spuren ihres Wirkens finden sich in Stuttgart noch allenthalben: Auf Herzogin Wera Konstantinowna gehen die Weraheime, die Werapflege und die Heilandskirche in Stuttgart-Berg zurück; die Werastraße ist nach ihr benannt. Aus Anlass ihres 100. Todestages am 11. April 2012 präsentiert das Hauptstaatsarchiv Stuttgart erstmals eine Ausstellung über die Adoptivtochter des württembergischen Königspaares Karl und Olga.

1863 wurde die russische Prinzessin, eine Nichte Zar Alexanders II., in die Obhut ihrer kinderlosen Tante nach Stuttgart gegeben und verlebte ihre Jugend in der königlichen Familie. 1874 heiratete sie Herzog Wilhelm Eugen von Württemberg aus der schlesischen Linie des Hauses. Nach dessen frühem Tod 1877 führte Wera ein fast bürgerlich anmutendes Leben. Sie widmete sich der Erziehung ihrer Zwillingstöchter Elsa und Olga und umgab sich mit einem kleinen kunstsinnigen Freundeskreis. Auch am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Residenzstadt nahm sie regen Anteil. In Württemberg erlangte Wera hohe Popularität durch ihr breites karitatives und soziales Engagement sowie durch die 1911/12 erfolgte Stiftung der Stuttgarter Heilandskirche. Herzogin Wera galt neben König Wilhelm II. als das beliebteste Mitglied des württembergischen Königshauses.

Frau Dr. Nicole Bickhoff, die Leiterin des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, wird durch die Ausstellung führen. Anhand von Fotos, Dokumenten und wertvollen Gegenständen aus Weras Besitz wird sie die bewegte Biographie der Herzogin nachzeichnen, aber auch die Entwicklung Württembergs und den Wandel Stuttgarts zwischen 1870 und 1914 in den Blick nehmen.

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