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Unter der "Hirsauer Reform" versteht man eine mittelalterliche Reformbewegung der Kirche. Zu welchem Orden gehörten die Hirsauer Mönche?

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Kultur und Geschichte: Ein Spaziergang über Stuttgarts ältesten Friedhof in der Hoppenlau

Termin:Dienstag, 15. Mai 2012, 15.30 Uhr
Führung: Dr. Friedrich Pfäfflin, Marbach am Neckar
Treffpunkt: Friedhofseingang beim Platz der Deutschen Einheit (in der Nähe der Liederhalle)
Kosten: 4,00 € pro Person

Wenn man eine Stadt kennen lernen wolle, besuche man ihre Friedhöfe, riet Carl Julius Weber, der Demokrit aus dem hohenlohischen Langenburg im 19. Jahrhundert - und der vielgereiste Ernst Jünger verriet 1989 über seine Kunst, die Welt kennen zu lernen: Wenn er in eine fremde Stadt komme, gehe er zuerst auf die Märkte, um sich am Reichtum des Landes zu erfreuen. Dann auf die Friedhöfe, um zu erkunden, wie die Ahnen geehrt werden.

Der Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof, 1626 vor den Toren der Stadt als äußerer Hospitalkirchhof nach einer Pest angelegt und bis 1874 belegt, ist das vollkommene Abbild der Kultur dieser Stadt: Hier ruhen der Publizist und Musiker Christian Friedrich Daniel Schubart, der Dichter Wilhelm Hauff, der scharfzüngige Epigrammatiker Friedrich Haug, der Überlieferer klassischer Sagen und Verfasser eines frühen Albführers Gustav Schwab und Wolfgang Menzel, der Franzosenfresser, neben ihren Verlegern, den Malern, Bildhauern, Illustratoren von der Hohen Carlsschule, den Musikern und den Literaturverwandten von Schiller, Hölderlin und Mörike.

Gemeinsam mit Dr. Friedrich Pfäfflin laden wir ein zu einem Spaziergang über diesen Friedhof, der uns heute freilich immer mehr bewusst macht, wie unsere Ahnen geehrt werden.

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