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Die Stadt Murrhardt hat einen Lokalheiligen, dessen Grab sich hier befindet. Zwei örtliche Kirchen tragen seinen Namen. Wie heißt er?

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Industrialisierung und Fabrikarchitektur - Die Waffenstadt Oberndorf und die Uhrenstadt Schramberg

Termin:Samstag, 16. Juni 2012, 8.00-20.00 Uhr
Führung: Andreas Kussmann-Hochhalter (Oberndorf am Neckar) und Carsten Kohlmann M. A. (Schramberg)
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart, Urbanstraße, bei der Württ. Landesbibliothek
Zustieg: 8.40 Uhr, Autobahnausfahrt Herrenberg, P+M-Parkplatz
Rückkehr: voraussichtlich gegen 20.00 Uhr
Kosten: 35,00 € pro Person (inkl. Eintritt und Führungen)

Im Zeitalter der Industrialisierung entstanden in Württemberg mehrere Unternehmen, die mit ihren Produkten eine weltweite Bedeutung erreichten. Zwei herausragende Beispiele, die "Waffenstadt" Oberndorf und die "Uhrenstadt" Schramberg, sind das Ziel einer Exkursion zu spannenden Schauplätzen in einer Region, die auf besondere Weise von der Industrialisierung geprägt ist.

In Oberndorf wurde bereits 1811 in einem ehemaligen Augustinerkloster eine Königlich-württembergische Gewehrfabrik gegründet, die 1874 von den beiden Brüdern Paul und Wilhelm Mauser übernommen wurde. Aus der Waffenfabrik Mauser entwickelten sich die Mauser-Werke, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ein führender Rüstungsbetrieb des Deutschen Reiches waren. In Schramberg gründete der Kaufmann Erhard Junghans 1861 eine Fabrik für Uhrenbestandteile, die zu den ersten gehörte, die nach amerikanischem System produzierte. Das Unternehmen war einer der wichtigsten Schrittmacher der Industrialisierung in Württemberg und konnte sich um 1900 als größte Uhrenfabrik der Welt bezeichnen. In beiden Industriestädten entstanden große Firmenkomplexe mit bemerkenswerter Fabrikarchitektur, darunter mehrere Gebäude des Architekten Philipp Jakob Manz.

Bei der von Alwin Weber, dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Heimat- und Kulturgeschichte Oberndorf a. N., angeregten Exkursion werden Museumsleiter und Stadtarchivar Andreas Kussmann-Hochhalter (Oberndorf) und Stadtarchivar Carsten Kohlmann M. A. (Schramberg) in Kooperation mit Klaus Dreyer (Gewerbepark Junghans) und Gernot Stähle (Firmenmuseum Junghans) das historische Erbe und die aktuelle Situation der beiden Industriestädte vorstellen.

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