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Die Ausgrabung des "Keltenfürsten von Hochdorf" war seinerzeit eine Sensation, weil die Grabstätte nicht ausgeraubt war. Worauf war der Leichnam gebettet?

auf einem Wagen
auf einer Kline
auf einem Erdhügel

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Stadtrundgänge: Degerloch - kleines Dorf und große Stadt

Termin:Dienstag, 25. Juni 2013, 15.00 Uhr
Führung: Helmut Doka und Albert Raff (Stuttgart-Degerloch)
Anfahrt: Stadtbahn U 5, 6 oder 12 bis Haltestelle "Degerloch"
Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle "Degerloch" vor dem Gasthof "Ritter", Epplestraße 2
Kosten: 3,00 € pro Person

Die selbständige Gemeinde Degerloch war durch die Jahrhunderte ein ganz normales, keineswegs wohlhabendes württembergisches Bauerndorf, allerdings ausgestattet mit zwei Besonderheiten: es litt noch mehr als seine Nachbarn auf den wasserarmen Fildern unter Wassermangel, und es lag an der "Schweizer Straße" Cannstatt-Tübingen-Rottweil-Schaffhausen-Zürich-Mailand, der Nord-Süd Magistrale des Herzogtums Württemberg. Am oberen Ende der "Alten Weinsteige", dem Aufstieg aus dem Stuttgarter Kessel zur Filderebene, markierte der Gasthof "Zum Ritter St. Jörg" (urkundlich seit 1315 bezeugt) den Beginn der langen Reise in den Süden. Verkehr und Wassermangel prägten die Entwicklung des Dorfes. Veränderungen in diesen Bereichen führten ab 1872 zu ungeahnter Dynamik, zum Villen- und "Luftkurort Degerloch" und zu tiefem sozialen Wandel.

Der Rundgang, auf dem auch ein Blick in die Raffsche Scheuer geworfen werden soll, zeigt Beispiele alter Verkehrsverbindungen, das bäuerliche Degerloch im Kontrast zur modernen "Villenkolonie" und die Reste eines der ältesten kommunalen Wasserversorgungssysteme des Königreichs Württemberg von 1872.

Der etwa zweistündige Rundgang (ca. 3 km, Höhenunterschied ca. 60 Höhenmeter) wird geleitet von Helmut Doka und Albert Raff, Geschichtswerkstatt Degerloch e.V.

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