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"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" - wo liegt die von Ludwig Uhland so melancholisch geschilderte Kapelle?

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Leben und Wirken von Friedrich List in Reutlingen

Termin:Mittwoch, 3. September 2014, 14.00-19.00 Uhr
Führung: Prof. Dr. Eugen Wendler (Reutlingen)
Abfahrt: 14.00 Uhr, Stuttgart, Urbanstraße, bei der Württ. Landesbibliothek
Rückkehr: voraussichtlich gegen 19.00 Uhr in Stuttgart
Kosten: 15,00 € pro Person

Friedrich List (1789-1846) gilt heute als der berühmteste Sohn Reutlingens. In der Stadt am Fuße der Schwäbischen Alb verbrachte er auch seine Kindheit und Jugend. Der politische und ökonomische Vordenker am Beginn des Industriezeitalters in Deutschland erlangte durch die jüngsten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der globalisierten Welt eine neue, höchst aktuelle Bedeutung. Bei der von Professor Dr. Eugen Wendler, List-Forscher und profunder Kenner der Reutlinger Stadtgeschichte, geführten Nachmittagsexkursion werden Leben und Wirken des wichtigen deutschen Nationalökonomen lebendig.

Darüber hinaus kommt die reiche Geschichte der einstigen Reichsstadt nicht zu kurz. Auch wenn die mittelalterliche Stadt zum größeren Teil im Jahr 1726 einem verheerenden Brand zum Opfer fiel, so haben sich doch einige beachtliche Zeugnisse erhalten. Der Grundriss der staufischen Stadt ist weiterhin erkennbar, und sehenswert sind auch die beiden noch existierenden Stadttore, die Reste der Stadtmauer mit der "engsten Gasse der Welt" und vor allem das städtebauliche Wahrzeichen, die Marienkirche, deren Turm als ältester gotischer Turm 1343 fertiggestellt wurde.

Der Stadtrundgang endet im Geburtshaus von Friedrich List, das heute die Buchhandlung Osiander beherbergt, wo eine Ausstellung mit List-Exponaten aus der Sammlung von Herrn Wendler zu besichtigen ist.

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