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Die Ausgrabung des "Keltenfürsten von Hochdorf" war seinerzeit eine Sensation, weil die Grabstätte nicht ausgeraubt war. Worauf war der Leichnam gebettet?

auf einem Wagen
auf einer Kline
auf einem Erdhügel

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70 Jahre Flughafen Stuttgart

Termin:Mittwoch, 9. Mai 2007, 16:00-18:45 Uhr
Führung: Karl-Eugen Lutz, Stuttgart
Volkmar Krämer, Stuttgart
Treffpunkt: Info-Point bei der "Ankunft" in Terminal 1. Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich.
Kosten: EUR 5,00 für Mitglieder und je eine Begleitperson

Auf der verkehrsgeographisch günstig gelegenen Filderebene wurde 1937 mit den Bauarbeiten für einen internationalen Flughafen begonnen. Er löste den seit 1924/25 bestehenden Verkehrsflughafen auf Böblinger Gemarkung ab, der dem steigenden Luftverkehr nicht mehr gerecht wurde.

Kaum war die Anlage 1939 eröffnet, trat an die Stelle der zivilen Luftfahrt die militärische Nutzung. Das Flughafengelände, auf dem Hunderte von Fremdarbeitern und KZ-Häftlingen eingesetzt waren, wurde zum Ausgangspunkt und zum Ziel von Luftangriffen. Bei Kriegsende war ein Großteil der Hallen und der technischen Infrastruktur zerstört.

Der kommerzielle Flugbetrieb wurde 1948 wieder aufgenommen. Seit der Wiedererlangung der zivilen Lufthoheit durch die Bundesrepublik Deutschland 1955 und der Einführung mehrstrahliger Düsenflugzeuge seit Anfang der 1960er Jahre erlebte der Stuttgarter Flughafen ein anhaltendes Wachstum. Die Zahl der Passagiere stieg in nur zehn Jahren von 80.000 (1955) auf 673.000 (1965). Gegen den Protest der Filderbevölkerung, insbesondere von Landwirten, die wertvolles Ackerland verloren, wurde die Start- und Landebahn in mehreren Etappen verlängert und das Flughafengelände erweitert. Heute zählt die Flughafen Stuttgart GmbH jährlich rund 10 Millionen Fluggäste; das gesamte Areal umfasst etwa 400 Hektar.

Bei dem geplanten Besuch wird Herr Volkmar Krämer, der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, in die historische Entwicklung des Flughafens und dessen gegenwärtige Situation einführen. Danach wird Herr Karl-Eugen Lutz, der Betriebsleiter der Vorfeldabfertigung, die Arbeitsabläufe in den Terminals erläutern und uns bei einer Rundfahrt die Rangier- und Abfertigungsflächen für Flugzeuge, die Gepäcksortieranlage und die Feuerwache zeigen.

Da bei der Besichtigung die Sicherheitskontrolle passiert wird, dürfen keine gefährlichen Gegenstände (Taschenmesser, Schere, Nagelfeile etc.) mitgeführt werden.

Vom Stuttgarter Hauptbahnhof ist der Flughafen mit der S-Bahn (Linien S 2 und S 3) in 27 Minuten zu erreichen. Die S-Bahn-Haltestelle "Flughafen" befindet sich in Terminal 1, in der Nähe unseres Treffpunkts.

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