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Am 3. Oktober 1805 fand ein Vieraugengespräch zwischen Napoleon und Kurfürst Friedrich von Württemberg statt, das für den weiteren Verlauf der Landesgeschichte große Bedeutung haben sollte. Wo fand dieses denkwürdige Gespräch statt?

im Neuen Schloss in Stuttgart
im Ludwigsburger Schloss
in Versailles

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Flucht vor der Reformation. Täufer, Schwenckfelder und Pietisten zwischen dem deutschen Südwesten und dem östlichen Europa

Termin:Donnerstag, 26. Januar 2017, 15.00 Uhr
Führung: Dr. Christine Absmeier
Treffpunkt: Stuttgart, Schlossstr. 92, Haus der Heimat, Ausstellungsraum, 4. OG
Kosten: 3,00 € pro Person
Teilnehmerzahl: 20

Anpassung, Ketzertod oder Emigration? Seit Beginn der Reformation blieben nur diese Alternativen, wenn der eigene Glaube nicht mit der vorherrschenden Lehre konform ging. Religiöse Grundsätze bedingen Einstellungen zu Sozialordnung, Verständnis von Eigentum, Haltungen gegenüber Regierenden. Damit war (und ist noch heute) der Konflikt mit der Obrigkeit vorprogrammiert. Etliche Gruppierungen wurden in Südwestdeutschland über die Jahrhunderte hinweg zur Flucht aus Glaubensgründen getrieben. Umgekehrt war das evangelische Württemberg sicherer Hafen und neue Heimat für verfolgte Flüchtlinge aus anderen Regionen.

Zeitgleich mit der Reformation verbreitete sich vor 500 Jahren eine revolutionäre Idee: Religion kann unterschiedlich ausgelegt und individuell praktiziert werden. Diese Forderung nach Freiheit stieß an ihre Grenzen, als der Glaube zur Staatsangelegenheit wurde. Erst in langen, kontroversen Aushandlungsprozessen entwickelten sich mehrheitlich anerkannte Konfessionen. Abweichler wurden ausgegrenzt, Querdenker ausgebremst. Die Ausstellung konzentriert sich auf drei Beispiele - die Täufer, Caspar von Schwenckfeld und die Pietisten.

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