<.> Die zweite Station der Halbtagesexkursion ist das Bischöfliche Ordinariat. Der große Renaissance-Bau der Bischöflichen Diözese Rottenburg-Stuttgart, das ehemalige Jesuitenkolleg, prägt und dominiert den Eugen-Bolz-Platz in Rottenburg. Wo seit dem 18. Jahrhundert eine Lücke zwischen diesem Gebäude und dem barocken Rohrhalder Hof bestand, wurde 2013 ein neues Archiv- und Bürogebäude erstellt. Es gelang dem Architekturbüro Lederer, Ragnarsdottir, Oei, die Sanierung eines historischen Ensembles harmonisch mit der Erweiterung durch einen Neubau zu verbinden. Im Rahmen einer speziellen Führung wird uns die beeindruckende Architektur, welche die Historie des Ortes mit innovativen Ansätzen und hoher Ästhetik verbindet, vorgestellt." />Exkursion nach Rottenburg - Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein e. V.

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Das mittelalterliche Hochadelsgeschlecht der Zähringer residierte in Südbaden. Hauskloster und Grablege war das Kloster St. Peter im Schwarzwald. Ursprünglich, um 1070, wurde es aber bei einem ganz anderen Ort gegründet. Welcher Ort war es?

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Exkursion nach Rottenburg

Termin:Mittwoch, 29. März 2017, 12.45-18.30 Uhr
Führungen: Dr. Melanie Prange, Theo Kurtenbach
Abfahrt: 12.45 Uhr, Stuttgart, Urbanstraße, bei der Württ. Landesbibliothek
Rückkehr: ca. 18.30 Uhr in Stuttgart
Kosten: 20,00 € pro Person
Teilnehmerzahl: 25

Zunächst besuchen wir die aktuelle Ausstellung im Diözesanmuseum, die sich einem der bedeutendsten Kirchenschätze Süddeutschlands widmet - dem Schatz der Benediktinerabtei Zwiefalten. Dessen zahlreiche Reliquiare und Altargeräte, darunter die berühmte Staurothek mit den Christusreliquien, standen im Mittelpunkt einer glanzvollen Liturgie. Über Jahrhunderte hinweg brachten sie den Gläubigen den "Himmel ganz nah". Gleiches gilt für die kostbaren Illuminationen der liturgischen Handschriften, die im Zwiefaltener Skriptorium entstanden, ebenso für die prachtvollen Messgewänder der Abtei. Die Exponate ermöglichen die Begegnung mit einer faszinierenden Glaubenswelt; sie bestechen aber auch als Kunstwerke und gewähren zudem überraschende Einblicke in die Kulturgeschichte. Sie künden von der Verknüpfung von Religion und Politik, aber auch von einem vielfältigen Netz der Beziehungen, welches das schwäbische Kloster mit Jerusalem, Konstantinopel und Polen verband.

Die zweite Station der Halbtagesexkursion ist das Bischöfliche Ordinariat. Der große Renaissance-Bau der Bischöflichen Diözese Rottenburg-Stuttgart, das ehemalige Jesuitenkolleg, prägt und dominiert den Eugen-Bolz-Platz in Rottenburg. Wo seit dem 18. Jahrhundert eine Lücke zwischen diesem Gebäude und dem barocken Rohrhalder Hof bestand, wurde 2013 ein neues Archiv- und Bürogebäude erstellt. Es gelang dem Architekturbüro Lederer, Ragnarsdottir, Oei, die Sanierung eines historischen Ensembles harmonisch mit der Erweiterung durch einen Neubau zu verbinden. Im Rahmen einer speziellen Führung wird uns die beeindruckende Architektur, welche die Historie des Ortes mit innovativen Ansätzen und hoher Ästhetik verbindet, vorgestellt.

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