<.> Ein etwa halbstündiger steiler Fußweg führt uns zur Burgruine Hohenstaufen, einst Machtzentrum und wehrhafter Zufluchtsort des Königs- und Kaisergeschlechts. Obwohl lediglich die Grundmauern erhalten sind, lässt die Burgruine den Mythos weiterleben. Heute erinnert die Stauferstele aus apulischem Marmor an die mächtige Dynastie. <.><.> Als ein bis heute unzerstörtes Paradebeispiel einer Stauferburg des 13. Jahrhunderts präsentiert sich die Burg Wäscherschloss. Das Gebäude beeindruckt seine Gäste aufgrund eines prachtvollen Erhaltungszustandes. In vieleckiger Form umschließen monumentale Mauern aus Buckelquaderwerk die Anlage. Oberhalb der westlichen Seite erhebt sich der Palas vor dem Hof, der eine traumhafte mittelalterliche Kulisse bietet. Das Innere des Wohnbaus, der als Fachwerksbau des 15. Jahrhunderts erscheint, lässt die Stauferzeit wiederaufleben. <.><.> Den Abschluss der Exkursion bildet der Besuch des Burgstalls Burren mit Resten eines mittelalterlichen Turmhügels. Bei einer Ausgrabung im Jahr 1957 wurden Mauerreste des Fundaments eines quadratischen Wohnturms aus der Zeit der Romanik gefunden, der wohl aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammt. " />Im Herzen des Stauferlandes - Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein e. V.

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Unter der "Hirsauer Reform" versteht man eine mittelalterliche Reformbewegung der Kirche. Zu welchem Orden gehörten die Hirsauer Mönche?

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Im Herzen des Stauferlandes

Termin:Samstag, 6. Juli 2019, 8.00-19.30 Uhr
Leitung und Führung: Kreisarchivar i. R. Walter Ziegler, Göppingen
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße, Parkbucht unterhalb des Hauses der Geschichte
Rückkehr: ca. 19.30 Uhr in Stuttgart
Kosten: 35,00 € pro Person (inkl. Eintritte und Führungen)
Teilnehmerzahl: 40

Das erste Ziel unserer Tagesfahrt, die den Spuren der Staufer folgt, ist die Stiftskirche in Göppingen-Faurndau. Sie stammt aus der Zeit um 1200 und zählt zu den bedeutendsten spätromanischen Kirchenbauten des südwestdeutschen Raums. Variantenreicher Figurenschmuck ziert den Ostgiebel des Langhauses und die Hauptapsis; Fresken im Chor aus der Zeit zwischen 1300 und 1500 sowie wertvolle Malereien schmücken das Innere.

Zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen erhebt sich inmitten einer malerischen Landschaft der Bergkegel des Hohenstaufen. Der Name geht auf seine äußere Form zurück: Die stark abfallenden Seiten erinnern an einen Trinkbecher, der im Mittelalter als "Stauf" bezeichnet wurde. Da sich auf dem Berg auch der Stammsitz eines der berühmtesten Herrscherdynastien Europas befand, verlieh der Begriff den Staufern ihren Namen. Zunächst besuchen wir das Dokumentationszentrum für staufische Geschichte, das über den geschichtsträchtigen Kaiserberg, das Herrschergeschlecht der Staufer und das Leben im Mittelalter anschaulich informiert. Die Barbarossakirche, benannt nach dem Stauferkönig Friedrich I. Barbarossa, wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut. Im Zuge der deutschen Nationalbewegung gründete der Hohenstaufener Pfarrer Eduard Keller 1833 den Hohenstaufenverein, der die Kirche ab 1859 zu einem nationalen Geschichtsdenkmal umgestaltete. Dabei wurde die Westfassade mit den Wappen der staufischen Herrschaftsgebiete, Ministerialengeschlechter und sieben Kurfürsten versehen.

Ein etwa halbstündiger steiler Fußweg führt uns zur Burgruine Hohenstaufen, einst Machtzentrum und wehrhafter Zufluchtsort des Königs- und Kaisergeschlechts. Obwohl lediglich die Grundmauern erhalten sind, lässt die Burgruine den Mythos weiterleben. Heute erinnert die Stauferstele aus apulischem Marmor an die mächtige Dynastie.

Als ein bis heute unzerstörtes Paradebeispiel einer Stauferburg des 13. Jahrhunderts präsentiert sich die Burg Wäscherschloss. Das Gebäude beeindruckt seine Gäste aufgrund eines prachtvollen Erhaltungszustandes. In vieleckiger Form umschließen monumentale Mauern aus Buckelquaderwerk die Anlage. Oberhalb der westlichen Seite erhebt sich der Palas vor dem Hof, der eine traumhafte mittelalterliche Kulisse bietet. Das Innere des Wohnbaus, der als Fachwerksbau des 15. Jahrhunderts erscheint, lässt die Stauferzeit wiederaufleben.

Den Abschluss der Exkursion bildet der Besuch des Burgstalls Burren mit Resten eines mittelalterlichen Turmhügels. Bei einer Ausgrabung im Jahr 1957 wurden Mauerreste des Fundaments eines quadratischen Wohnturms aus der Zeit der Romanik gefunden, der wohl aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammt.

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