Quiz

Wo befand sich die Stammburg der Württemberger?

Auf dem Wirtemberg bei Untertürkheim
Auf dem Hohenurach bei Bad Urach
Auf dem Hohenstaufen bei Göppingen

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Auf den Spuren von Heinrich Schickhardt nach Mömpelgard und in die Freigrafschaft Burgund (Franche-Comté)

Termin:26. bis 28. Juni 2008
Führung: Harald Schukraft, Stuttgart
Abfahrt mit Bus: 8.00 Uhr, Stuttgart, ZOB Bussteig 12
Rückkehr: voraussichtlich gegen 21.00 Uhr in Stuttgart, Hbf
Kosten: EUR 265,00 pro Person im Doppelzimmer (EZ-Zuschlag EUR 40,00)

Reise zum 450. Geburtstag des großen württembergischen Baumeisters

Heinrich Schickhardt wurde am 5. Februar 1558 in Herrenberg geboren. Nach einer Schreinerlehre erhielt er unter Georg Beer seine Ausbildung zum Architekten und Ingenieur. Seit 1593 bevorzugter Baumeister von Herzog Friedrich I. von Württemberg wurde Schickhardt von diesem mit einer Vielzahl von Aufträgen in den elsässischen Besitzungen und in Mömpelgard betraut. Einige seiner schönsten Bauten sind dort erhalten geblieben. Bei unserer Reise werden wir zahlreichen Spuren von Schickhardts Wirken nachgehen und selbstverständlich auch die übrige württembergische Geschichte links des Rheins nicht unerwähnt lassen.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Fahrt von Stuttgart über die Autobahn ins Elsass. Zunächst machen wir in Ostheim Halt und erinnern an Schickhardts Wasserbaumaßnahmen am Flüsschen Fecht; anschließend kommen wir bei einem Rundgang durch Hunaweier/Hunawihr zu einem von Heinrich Schickhardt erbauten "Würtzhaus", zum Rathaus mit schönem württembergischen Herzogswappen sowie zur Wehrkirche. In ihrem Chorgewölbe befindet sich ein sehr seltener Schlussstein mit dem Wappen Österreichisch-Württembergs von 1525. Die Mittagspause verbringen wir in Reichenweier/Riquewihr, wo wir bei unserem Stadtrundgang unter anderem zu den Schickhardt-Häusern, zum Schloss und zum "Dolder" genannten oberen Tor kommen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Mömpelgard/Montbéliard. Nach unserer Ankunft gehen wir von der durch Heinrich Schickhardt geplanten Neustadt mit dem Collegium über das Hallenviertel zum Hotel, das sich direkt zu Füßen des Schlossberges befindet. Zimmerbezug und gemeinsames Abendessen.

Freitag, 27. Juni 2008

Frühstück im Hotel. Anschließend besuchen wir in Mömpelgard die Martinskirche, Schickhardts Meisterwerk, die zu einer Inkunabel des protestantischen Kirchenbaus wurde. Später gehen wir zum Schloss und zum "Kavaliershaus" Heinrich Schickhardts. Über Voujeaucourt, dessen einstige Zollbrücke wir in einer schönen Zeichnung des Baumeisters überliefert haben, erreichen wir Mandeure, das römische Epomanduodurum. In seiner Beschreibung der italienischen Reise hat Schickhardt den Ort ausführlich behandelt. Wir werden in der eindrucksvollen Theaterruine daran erinnern. Anschließend fahren wir entlang des Doubs über Clerval, das Schickhardt 1590 wieder aufgebaut haben soll, zur Eishöhle in der ehemals württembergischen Herrschaft Passavant. Auch dieses "Naturwunder" hat unseren Jubilar schon tief beeindruckt. Durch großartige Landschaftsbilder des Jura erreichen wir am Abend Salins-les-Bains. Zimmerbezug im Hotel und gemeinsames Abendessen.

Samstag, 28. Juni 2008

Frühstück im Hotel. In Salins-les-Bains besichtigen wir die teilweise aus dem Mittelalter stammenden Salinenbauten, welche bereits Heinrich Schickhardt aufgesucht hatte, um Anregungen für die Verbesserung der Saline von Saulnot bei Mömpelgard zu erhalten. Danach fahren wir nach Arc-et-Senans, einer höchst eindrucksvollen technischen Idealarchitektur des Architekten Claude Nicolas Ledoux (UNESCO-Weltkulturerbe). Zur Mittagspause werden wir in Besançon sein, das wir anschließend auf einem kleinen Rundgang erkunden. Dabei kommen wir auch zum Rathaus, das Schickhardt in einer Zeichnung festgehalten hat, zum Palais Granvelle sowie zur Johannes-Kathedrale. Am Nachmittag Rückfahrt nach Stuttgart.

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