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Die Habsburger in der Nordschweiz

Termin:17. bis 18. Juli 2010
Reiseleitung: Dr. Susanne Ritter, Leinfelden-Echterdingen
Reiseroute: 1. Tag: Stuttgart - Kyburg - Wettingen - Baden; 2. Tag: Baden - Vindonissa/Windisch - Königsfelden - Habsburg - Brugg - Stuttgart
Abfahrt mit Bus: 8.00 Uhr, Stuttgart, beim Hauptbahnhof (Änderungen infolge "Stuttgart 21" werden mitgeteilt)
Rückkehr: voraussichtlich gegen 20.00 Uhr
Leistungen: Fahrt im komfortablen Reisebus, Führungen, Eintritte, Übernachtung im Atrium Hotel Blume in Baden/Aargau, Halbpension und Mittagessen am 2. Tag
Kosten: EUR 185,00 pro Person (EZ-Zuschlag EUR 12,00)

Das erste Ziel der zweitägigen, von Dr. Susanne Ritter geleiteten Studienreise ist die noch wohlerhaltene Kyburg, einst Mittelpunkt der mächtigsten Grafschaft in der Nordostschweiz und im Erbgang an Rudolf von Habsburg gefallen. Spuren der frühesten eigenen Niederlassung der späteren deutschen Könige und Kaiser in der Schweiz finden sich in der Altenburg im heutigen Städtchen Brugg, einem malerischen Brückenort. Diesen Aareübergang hatten schon die Römer des Legionslagers Vindonissa benutzt. Ihr dortiges großes Amphitheater zeugt noch heute von der einstigen Bedeutung des Platzes. Inmitten des römischen Ruinenfelds entstand im frühen 14. Jahrhundert an der Stelle, wo König Albrecht, der Sohn Rudolf von Habsburgs, ermordet worden war, das franziskanisch-klarissische Doppelkloster Königsfelden. Fast in Sichtweite der namengebenden Stammburg birgt dieser habsburgische Memorialbau in seinem Chorumgang kostbare Glasfenster aus der Zeit um 1330 - ein Höhepunkt europäischer Glasmalerei. Beigesetzt wurde Albrecht zunächst in Wettingen, dem größten Zisterzienserkloster der Schweiz, das von den Habsburgern gefördert wurde und mit Meisterwerken im Chor der Kirche und historischen Zeugnissen im Kreuzgang einen Anziehungsort darstellt. Die nahegelegene Bezirksstadt Baden war lange habsburgischer Verwaltungsmittelpunkt und zugleich ein Bollwerk gegen Zürichs Expansionsbestrebungen.

Hinweis: Sowohl die Kyburg als auch die Habsburg sind mühelos zu Fuß zu erreichen. Bei der Besichtigung der spätgotischen Glasmalereien in Königsfelden erhöht ein Fernglas den Kunstgenuss.

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