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Die Stadt Murrhardt hat einen Lokalheiligen, dessen Grab sich hier befindet. Zwei örtliche Kirchen tragen seinen Namen. Wie heißt er?

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Liebesbande, Witwensitz und letzte Ruhe. Franziska von Hohenheim in Kirchheim unter Teck

Termin:Donnerstag, 14. Oktober 2010, 14.15-17.00 Uhr
Führung: Dr. Roland Deigendesch und Karl-Otto Alpers, Kirchheim unter Teck
Treffpunkt: Bahnhof Kirchheim (Teck). Anfahrt und Rückkehr mit der S-Bahn S 1 möglich.
Kosten: 5 € pro Person (für Führung und Eintritt)

Als Franziska von Hohenheim gelegentlich eines Jagdaufenthaltes von Herzog Karl Eugen bei Kirchheim 1771 in den Blick des Landesherrn geriet, war die Stadt an der Teck ein rund 5.000 Einwohner zählender Mittelpunkt eines altwürttembergischen Oberamts. Kirchheim war nach der fatalen Brandkatastrophe von 1690 praktisch neu entstanden und erlangte durch seine Handwerkerschaft, Märkte und erste Ansätze modernen Manufakturwesens beachtlichen Wohlstand. Sichtbarer herrschaftlicher Mittelpunkt war das landesherrliche, auf einen Bau Herzog Ulrichs zurückgehende Schloss an der Südwestecke der einstigen Landesfestung. Zwei Jahre nach dem Tod Karl Eugens 1793 war Franziska auf dieses Schloss als Witwensitz verwiesen worden, wo sie am 1. Januar 1811, wenige Tage vor ihrem 63. Geburtstag, verstarb. Ihr Grab befindet sich im Chor der Martinskirche, wo der Württembergische Geschichts- und Altertumsverein 1906 ein heute noch an Ort und Stelle zu besichtigendes plastisches Porträt zum Gedenken an die "Herzogin zu Württemberg" stiftete.

Aus Anlass des bevorstehenden 200. Todestages Franziskas von Hohenheim und im Jahr des Stadtjubiläums "1050 Jahre Kirchheim unter Teck" begeben wir uns unter der Leitung von Dr. Roland Deigendesch und Herrn Karl-Otto Alpers auf die Spuren der Hofgesellschaft in Kirchheim. Dabei berühren wir attraktive Punkte der historischen Altstadt, die heute Teil der Deutschen Fachwerkstraße ist. Im Kirchheimer Schloss wird das Museum der Staatlichen Schlösser und Gärten besucht, das Franziska gewidmete Räume enthält.

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